Online Casino mit Handyrechnung bezahlen Schweiz 2026: Lizenz, Limits und Twint

Zahlung per Handyrechnung ist bei einem konzessionierten Online-Casino in der Schweiz kein verfügbarer Standardweg. Kein von der ESBK bewilligter Anbieter rechnet Einzahlungen direkt über die Mobilfunkrechnung ab. Die nächstliegende legale Mobil-Zahlung heisst Twint, ist aber an das Bankkonto gebunden statt an einen Mobilfunkkredit.

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Die Frage «Online Casino mit Handyrechnung bezahlen Schweiz» trifft damit auf eine klare Marktrealität. Angebote mit echter Handyrechnung führen fast durchgehend zu nicht konzessionierten Auslandsanbietern. Solche Seiten fallen unter die ESBK-Netzsperre und dürfen hierzulande nicht betrieben werden.

Die Carrier-Dienste Swisscom Pay und Sunrise Pay existieren zwar, listen Online-Glücksspiel aber nicht als Nutzungszweck. Ihr Einsatzbereich umfasst App-Stores, Streaming und Kinotickets. Für Casino-Einzahlungen ist Direct Carrier Billing hierzulande strukturell nicht vorgesehen.

Ist Zahlung per Handyrechnung im Online Casino in der Schweiz legal?

Zahlung per Handyrechnung ist hierzulande nicht gesondert verboten, doch die entscheidende Grenze verläuft bei der Konzession des Casinos. Für Spielbankenspiele im Internet ist allein die ESBK zuständig. Ein Anbieter braucht eine Schweizer Konzession, unabhängig davon, welche Zahlungsmethode er anbietet.

Nicht die Handyrechnung entscheidet also über die Legalität, sondern der Anbieter dahinter. Zwei Fälle sind sauber zu trennen:

  • Lizenziert: eine ESBK-Konzession, gekoppelt an eine bestehende Schweizer Spielbank, mit Gewinnen bis zur Freigrenze steuerfrei.
  • Nicht lizenziert: eine ausländische Seite ohne Konzession, per Netzsperre blockiert, mit Gewinnen ab dem ersten Franken steuerbar.

Wer «mit dem Handy bezahlen» sucht, meint fast immer Bequemlichkeit, nicht einen bestimmten Abrechnungsweg. Genau darum lohnt der Blick auf die Konzession zuerst. Ein bequemes Zahlungserlebnis nützt wenig, wenn die Plattform in der Schweiz gar nicht betrieben werden darf.

Ein zweiter Punkt betrifft die Auszahlung. Selbst dort, wo eine Einzahlung über die Mobilfunkrechnung technisch liefe, gibt es keinen Rückweg auf dieselbe Rechnung. Gewinne verlangen ein Bankkonto und eine bestätigte Identität. Damit verliert die Handyrechnung genau den Vorteil, mit dem sie oft beworben wird.

Geldspielgesetz und ESBK-Konzession

Das Geldspielgesetz (BGS) trat am 1. Januar 2019 in Kraft und wurde in der Volksabstimmung mit 72,9 % Ja angenommen. Seither dürfen konzessionierte Schweizer Spielbanken ihre Spiele auch online anbieten. Die ESBK erteilt die Konzessionen für Online-Casinospiele, eine reine Online-Marke ohne physische Spielbank ist nicht zulässig.

Davon zu trennen ist die GESPA, die interkantonale Geldspielaufsicht. Sie beaufsichtigt Lotterien, Sportwetten und Grossspiele, aber keine Casinospiele. Diese Rollenverteilung erklärt, warum eine gültige Konzession immer von der ESBK stammt und nicht von einer kantonalen Lotteriebehörde.

Nach Bundesratsentscheid gelten bis zu zwölf Konzessionen für die Periode 2025 bis 2044. Aktuell betreiben rund acht Spielbanken eine bewilligte Online-Plattform (Stand: Juli 2026). Die Konzession ist an ein Land-Casino gebunden, ein Online-Angebot entsteht also nur als Erweiterung einer bestehenden Spielbank.

Warum nicht bewilligte Anbieter mit Handyrechnung gesperrt werden

Gegen nicht bewilligte ausländische Online-Casinos führt die ESBK eine gesetzliche Netzsperre. Das Geldspielgesetz verpflichtet die Internetanbieter, den Zugang zu diesen Seiten per DNS und IP zu blockieren. Im Februar 2026 umfasste die Sperrliste rund 2’944 Domains.

Hier liegt das eigentliche Risiko der Handyrechnung-Werbung. Seiten, die echte Zahlung über die Mobilfunkrechnung versprechen, sind fast durchgehend nicht konzessioniert und tauchen früher oder später auf der Sperrliste auf. Neue Spiegel-Domains ersetzen laufend gesperrte, weshalb blosse Erreichbarkeit kein Qualitätszeichen ist.

Strafbar macht sich ein Spieler beim Einzahlen dort nicht. Er spielt jedoch ohne Schweizer Schutz, ohne geprüfte Spiele und ohne den steuerlichen Vorteil der inländischen Lizenz. Genau deshalb ist die Konzession das erste Auswahlkriterium, lange vor der beworbenen Zahlungsmethode. Wichtig ist der Unterschied zwischen erreichbar und bewilligt. Ein Angebot kann technisch aufrufbar sein und trotzdem ohne Konzession arbeiten. Erst die ESBK-Bewilligung macht ein Online-Casino zu einem zulässigen Anbieter für Schweizer Spieler.

Sicherheit und Spielerschutz bei mobilen Einzahlungen

Der Spielerschutz in den besten Online-Casinos wird durch Identitätsprüfung, Einhaltung nationaler Glücksspielbestimmungen und die Verfügbarkeit zertifizierter Spiele gewährleistet. Diese Merkmale gelten unabhängig von der Zahlungsmethode. Bei Handyrechnung-Angeboten aus dem Ausland fehlen sie meist vollständig.

Drei Sicherheitsmerkmale kennzeichnen einen seriösen Anbieter:

  • KYC-Prüfung: Der Anbieter verifiziert die Identität spätestens vor der ersten Auszahlung.
  • Nationale Spielsperre: Ein zentrales Register schliesst gesperrte Personen bei allen Konzessionären aus.
  • Zertifizierte Spiele: Labore wie GLI und iTech Labs prüfen die RNG-Fairness der Angebote.

Sichtbar wird die Seriosität an konkreten Nachweisen. Ein lizenzierter Anbieter weist die ESBK-Bewilligung offen aus, nennt seine Prüfstellen und verlangt vor der Auszahlung eine Verifizierung. Fehlen diese Punkte oder wird die KYC-Prüfung übersprungen, ist das ein deutliches Warnsignal.

Die Selbstsperre gilt schweizweit für alle konzessionierten Spielbanken und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich. Die Fachstelle SOS-Spielsucht berät rund um die Uhr und kostenlos unter 0800 040 080.

Oft wird der Datenschutz als Vorteil der Handyrechnung genannt, weil keine Bankdaten beim Casino liegen. In der Schweiz greift dieses Argument kaum. Eine vollständige Identitätsprüfung ist ohnehin Pflicht, und jede Auszahlung läuft auf ein Konto im Namen des Spielers, nicht auf eine anonyme Nummer.

Finanziell fällt der Unterschied ebenso deutlich aus. Bei einem lizenzierten Casino bleiben Gewinne bis zur Freigrenze steuerfrei, bei einem gesperrten Auslandsangebot sind sie ab dem ersten Franken steuerbar. Wer Schutz und Steuervorteil zusammenzählt, sieht rasch, dass die Konzession mehr wiegt als eine bequeme Zahloption.

Die besten Optionen für mobile Casino-Einzahlungen in der Schweiz

Die besten Optionen für ein mobiles Online-Casino in der Schweiz sind konzessionierte Anbieter, die anstelle der Mobilfunkrechnung Twint und weitere Schweizer Methoden führen. Kein geprüfter ESBK-Konzessionär rechnet Einzahlungen über die Handyrechnung ab. Die realistische mobile Wahl heisst Twint.

Bewertet werden die Anbieter zuerst nach dem Lizenzstatus, dann nach der real verfügbaren Mobil-Zahlungsmethode. Die folgende Auswahl nennt in Schweizer Testberichten häufig empfohlene Konzessionäre und ihre tatsächliche Kasse. Die Handyrechnung-Spalte bleibt bewusst ehrlich.

AnbieterBetreiber (Land-Spielbank)Mobile ZahlungHandyrechnung
jackpots.chu. a. Grand Casino BadenTwint, Apple Pay, PostFinancenicht angeboten
Swiss CasinosSwiss Casinos (online)Twint, PostFinance, Kartenicht angeboten
Casino777.chCasino777-GruppeTwint, Kreditkartenicht angeboten

Alle drei teilen dasselbe Fundament: eine echte ESBK-Konzession. Nur solche Anbieter dürfen legal für Schweizer Spieler tätig sein und bringen den steuerlichen Vorteil einer inländischen Lizenz. Konkrete Bonusbeträge und Auszahlungslimiten wechseln laufend, verbindliche Konditionen stehen auf der jeweiligen Anbieterseite.

Ein Muster zieht sich durch alle geprüften Häuser. Mehrere reale Konzessionäre zeigen in der Kasse Twint, PostFinance und Karte, aber keine Zahlung über die Mobilfunkrechnung. Der Begriff «Handyrechnung-Casino Schweiz» beschreibt deshalb einen Nicht-Standard, kein reguläres Produkt des lizenzierten Marktes.

Was heisst das für die Auswahl? Statt nach einem Anbieter mit Mobilfunk-Abrechnung zu suchen, prüft ein Spieler besser, ob die Kasse Twint und einen zügigen Bankauszahlungsweg bietet. Damit ist der praktische Wunsch nach schneller Handy-Zahlung abgedeckt, ohne den regulierten Markt zu verlassen.

Noch ein Hinweis zur Auszahlung: Die Auswahl an Auszahlungswegen ist bei vielen Anbietern kleiner als die an Einzahlungswegen. Wer schnelle Gewinnauszahlung schätzt, prüft deshalb vor der Anmeldung die angegebene Bearbeitungsdauer und die KYC-Regeln des Hauses, denn genau hier trennt sich in der Praxis die Spreu vom Weizen.

Bonus und Umsatzbedingungen im Überblick

Bonusangebote in Schweizer Online-Casinos sind nicht an die Zahlung per Handyrechnung gekoppelt, weil diese Methode dort nicht existiert. Der Willkommensbonus stockt die erste Einzahlung prozentual auf und ist an Umsatzbedingungen gebunden. Diese Bedingung, das sogenannte Wagering, entscheidet über den realen Wert.

Als Branchen-Richtwert liegen die Multiplikatoren zwischen 20x und 50x, häufig um 35x. Wichtiger als die beworbene Summe ist, wie oft der Bonus umgesetzt werden muss. Typische Fallstricke sind schnell benannt:

  • Höchsteinsatz während der Umsetzung, der die Freispielung ausbremst.
  • Ausgeschlossene oder nur teilweise zählende Spiele beim Wagering.
  • Ein Zeitlimit, innerhalb dessen die Bedingung erfüllt sein muss.

Der Spielbeitrag ist dabei entscheidend. Slots zählen meist zu 100 Prozent, Tisch- und Live-Spiele nur zu 0 bis 20 Prozent. Ein Bonus, der sich fast nur über Slots umsetzen lässt, passt darum schlecht zu einem Tischspieler.

Ein kurzes Beispiel macht die Grössenordnung klar. Bei 35x Wagering verlangt ein Bonus von 100 Franken einen Umsatz von 3’500 Franken, bevor eine Auszahlung möglich ist. Neben dem Prozent-Bonus gibt es oft Freispiele, deren Gewinne meist eigenem Wagering unterliegen. Der Nennwert eines Angebots sagt also wenig über seinen tatsächlichen Nutzen.

Weil die Handyrechnung im lizenzierten Markt fehlt, hängt kein Bonus an dieser Methode. Ein Willkommensangebot gilt unabhängig davon, ob per Twint, Karte oder PostFinance eingezahlt wird. Realistischer Wert entsteht erst, wenn Umsatz, Zeitlimit und Spielbeitrag zusammen passen, nicht schon durch eine hohe Nennsumme.

Spielauswahl in Mobile Payment Online Casinos

Das Spielangebot eines lizenzierten Schweizer Casinos verteilt sich auf Video-Slots, klassische Tischspiele und Live-Dealer-Tische. Die Spiele stammen von spezialisierten Softwarestudios, nicht vom Casino selbst. An diesem Katalog ändert die Zahlungsmethode nichts.

  • Video-Slots von Studios wie NetEnt, Pragmatic Play und Play’n GO, oft mit progressiven Jackpots.
  • Tischspiele wie Roulette, Blackjack und Baccarat als Zufallsgenerator-Versionen.
  • Live-Casino mit echten Croupiers, häufig aus dem Portfolio von Evolution.

Bei typischen Video-Slots liegt die Auszahlungsquote (RTP) als Richtwert um 96 Prozent, also rund 96 Franken Rückzahlung je 100 Franken Einsatz über lange Zeit. Massgeblich ist immer die im Schweizer Casino ausgewiesene Version, nicht ein allgemeiner Onlinewert. Zertifizierte Labore wie GLI und eCOGRA prüfen die Fairness dieser Spiele.

Zwischen den Kategorien liegt ein Erlebnisunterschied, kein Renditeunterschied. Ein Live-Tisch überträgt echte Croupiers in Echtzeit, die Mathematik bleibt dieselbe wie bei der RNG-Variante. Wer gezielt bestimmte Titel sucht, filtert die Lobby nach Studio und prüft die ausgewiesene Quote.

Progressive Jackpot-Slots bilden eine eigene Gruppe. Ein Teil jedes Einsatzes wächst zu einem gemeinsamen Gewinn-Pool, dafür liegt die Grund-Auszahlungsquote oft etwas tiefer. Für die mobile Nutzung spielt das keine Rolle, denn der Katalog ist auf Handy und Desktop identisch.

Für die mobile Nutzung zählt weniger eine eigene App als eine saubere Kasse. Das Spiel läuft meist direkt im Browser über HTML5, auf iOS und Android gleich. Twint und Login sollten auf dem Handy ohne Umwege funktionieren, gerade unterwegs merkt man rasch, ob eine Lobby für kleine Bildschirme gebaut wurde.

So funktioniert die Zahlung mit der Handyrechnung Schritt für Schritt

Direct Carrier Billing rechnet einen Kauf über die Mobilfunkrechnung oder das Prepaid-Guthaben ab, statt über Bank oder Karte. In der Schweiz bieten Swisscom Pay und Sunrise Pay dieses Verfahren an, allerdings nur für gelistete Dienste wie App-Stores oder Streaming. Für Online-Casinos ist die Methode nicht freigeschaltet.

Schritt für Schritt: so läuft eine Carrier-Billing-Zahlung ab

Bei Diensten, die Direct Carrier Billing führen, folgt eine Zahlung immer demselben Muster. Der Ablauf zeigt zugleich, warum das Verfahren nur für kleine Beträge taugt.

  1. An der Kasse die Zahlung per Mobilfunkrechnung auswählen, sofern der Dienst sie überhaupt listet.
  2. Die eigene Handynummer eingeben und die Zahlung anstossen.
  3. Eine Bestätigung per SMS oder in der Anbieter-App freigeben.
  4. Der Betrag erscheint auf der nächsten Mobilfunkrechnung oder wird vom Prepaid-Guthaben abgezogen.
  5. Das Guthaben steht sofort bereit, eine Rückzahlung auf die Rechnung ist nicht vorgesehen.

Auf ein Casino übertragen bricht dieser Ablauf schon im ersten Schritt ab. Die Kasse eines Konzessionärs listet die Mobilfunk-Abrechnung nicht, weil Glücksspiel ausserhalb des Merchant-Scope der Carrier liegt. Die Anleitung beschreibt somit ein Verfahren für digitale Güter, nicht für Casino-Einzahlungen.

Vor- und Nachteile der Zahlung per Handyrechnung

Der Reiz der Methode liegt in der Einfachheit, ihre Grenzen liegen bei Limit und Auszahlung. Ein nüchterner Vergleich fällt eindeutig aus:

  • Vorteil: keine Bank- oder Kartendaten nötig, die Einzahlung geht schnell.
  • Vorteil: eine natürliche Ausgabenbremse durch tiefe monatliche Limits.
  • Nachteil: nur Einzahlung, keine Auszahlung von Gewinnen auf die Rechnung.
  • Nachteil: bei ESBK-Casinos gar nicht verfügbar, echte Angebote sind meist gesperrt.

Unter dem Strich überwiegen die Nachteile klar. Der Bequemlichkeitsvorteil entfällt spätestens beim Auszahlen, denn Gewinne laufen ohnehin nach der KYC-Prüfung auf ein Bankkonto. Was als schnelle Handy-Zahlung beginnt, endet also beim klassischen Bankweg.

Übrig bleibt vor allem die Einsteiger-Freundlichkeit. Für einen kleinen ersten Test ohne Karte kann die Mobilfunk-Abrechnung sinnvoll wirken. Für regelmässiges Spiel und für jede Auszahlung stösst sie jedoch rasch an ihre Grenzen.

Limits, Gebühren und Auszahlung

Die Grenzen der Carrier-Dienste liegen deutlich unter üblichen Casino-Limits. Swisscom Pay begrenzt die Ausgaben auf CHF 250 pro Monat in den ersten drei Monaten und danach auf CHF 500 pro Monat. Sunrise Pay erlaubt CHF 150 pro Kauf und CHF 400 pro Monat.

Selbst wenn ein Anbieter Carrier Billing technisch akzeptierte, wäre das monatliche Einzahlungspotenzial eng gedeckelt. Diese Werte liegen unter dem, was viele Spieler in einer Sitzung bewegen. Ein Auszahlungsweg über die Mobilfunkrechnung fehlt dabei vollständig.

Zwei weitere Anbieter runden das Bild ab. Salt bietet keine Handyrechnung-Zahlung für Drittanbieterdienste an, und der klassische Casino-Vermittler Siru Mobile unterstützt die Schweiz nicht. Damit fehlt selbst im Graubereich ein etablierter Weg, der Mobilfunk-Abrechnung und Casino verbindet.

Alternativen zur Handyrechnung für Schweizer Casino-Spieler

Wer mit dem Handy zahlen will, deckt diesen Wunsch in der Schweiz legal über Twint ab. Twint ist eine bankkontogebundene Mobil-Zahlungs-App und kein Mobilfunk-Kredit. Die Einzahlung wird in Sekunden bis maximal fünf Minuten gutgeschrieben und kostet den Spieler nichts, weil das Casino die Gebühr trägt.

  • Twint: sofortige Einzahlung per App, für den Spieler gebührenfrei.
  • PostFinance und Banküberweisung: Standardweg für Auszahlungen auf das Schweizer Konto.
  • Kreditkarte (Visa, Mastercard): verbreitet, je Anbieter unterschiedlich verfügbar.
  • Paysafecard: Prepaid-Voucher nur für Einzahlungen, eine Auszahlung ist darüber nicht möglich.

Den eigentlichen Nutzerwunsch deckt Twint damit besser ab als jede Mobilfunk-Abrechnung. Es ist sofort, gebührenfrei und bei allen ESBK-Casinos verfügbar. Der einzige Unterschied zur Handyrechnung liegt in der Geldquelle: Twint zieht vom Bankkonto, nicht vom Mobilfunkkonto.

Eine Einschränkung bleibt auch bei den Alternativen. Nicht jeder Konzessionär führt jede Methode, und E-Wallets wie Skrill oder Neteller sind hierzulande nicht überall verfügbar. Ein Blick in die Kasse vor der ersten Einzahlung erspart spätere Überraschungen.

Für den Alltag ergibt sich daraus eine einfache Reihenfolge. Zuerst prüft ein Spieler die Konzession, dann wählt er in der Kasse Twint für die schnelle Einzahlung und rechnet mit einer Bankauszahlung für den Gewinn. Diese Kombination bildet die schweizerische Realität am genauesten ab.

Fazit

Ein Online-Casino, das in der Schweiz legal per echter Handyrechnung abrechnet, existiert praktisch nicht. Kein ESBK-Konzessionär führt Direct Carrier Billing, und die Carrier-Dienste selbst schliessen Glücksspiel aus. Wer auf echte Mobilfunk-Abrechnung besteht, bewegt sich ausserhalb des regulierten Marktes und trägt das Risiko selbst.

Für den mobilen Alltag ist Twint die legale und schnellere Näherung. Handyrechnung bleibt bei lizenzierten Anbietern kein Standard-Zahlungsweg. Ein letzter Punkt betrifft die Grössenordnung. Die tiefen Monatslimits der Carrier-Dienste zeigen, dass Direct Carrier Billing ohnehin für kleine Beträge gedacht ist, nicht für den Casino-Alltag. Für Ein- und Auszahlung bleibt der Bankweg über Twint und PostFinance die tragfähigere Wahl.

Häufig gestellte Fragen zur Handyrechnung bezahlen im Online Casino

Darf ein Schweizer Online Casino Zahlung per Handyrechnung anbieten?

Die Legalität hängt am Casino, nicht an der Methode. Ein Anbieter braucht eine ESBK-Konzession, um legal für Schweizer Spieler tätig zu sein. Kein konzessionierter Anbieter führt jedoch echte Handyrechnung, und Seiten, die sie bewerben, sind fast immer nicht bewilligt und per Netzsperre blockiert.

Muss ich Gewinne aus einem Online Casino in der Schweiz versteuern?

Gewinne aus lizenzierten Schweizer Online-Casinos bleiben bis zur Freigrenze steuerfrei, für 2026 rund CHF 1’071’000 bei der direkten Bundessteuer. Nur der Betrag darüber ist steuerbar. Gewinne bei ausländischen, nicht konzessionierten Anbietern sind dagegen ab dem ersten Franken steuerbar.

Welche Mobilfunkanbieter unterstützen Zahlung per Handyrechnung?

Swisscom Pay und Sunrise Pay bieten Direct Carrier Billing an, aber nur für App-Stores, Streaming und ähnliche digitale Dienste. Online-Glücksspiel ist im Nutzungsscope nicht gelistet. Salt bietet die Methode nicht an, und der Vermittler Siru Mobile unterstützt die Schweiz nicht.

Kann ich Gewinne auf meine Handyrechnung auszahlen lassen?

Nein, eine Auszahlung auf die Mobilfunkrechnung ist nicht vorgesehen. Direct Carrier Billing erlaubt nur die Einzahlung. Auszahlungen laufen bei lizenzierten Casinos ohnehin nach der KYC-Prüfung auf ein Bankkonto im Namen des Spielers, meist per Banküberweisung oder PostFinance.

Was passiert, wenn ich bei einem nicht lizenzierten Anbieter einzahle?

Das Angebot fällt unter die ESBK-Netzsperre und ist in der Schweiz nicht bewilligt. Strafbar macht sich der Spieler nicht, doch er spielt ohne Schweizer Schutz. Ein Selbstsperr-Register und geprüfte Spiele fehlen dort, und allfällige Gewinne sind voll steuerbar.

Gibt es ein Limit für Zahlungen per Handyrechnung?

Ja, die Carrier-Dienste setzen tiefe Grenzen. Swisscom Pay erlaubt CHF 250 pro Monat in den ersten drei Monaten und danach CHF 500 pro Monat. Sunrise Pay begrenzt auf CHF 150 pro Kauf und CHF 400 pro Monat. Diese Werte liegen deutlich unter üblichen Casino-Einzahlungen.

Welche Alternative kommt einer Handyrechnung-Zahlung am nächsten?

Twint kommt dem Wunsch am nächsten, mit dem Handy zu zahlen. Es funktioniert sofort, ist für den Spieler gebührenfrei und wird bei allen ESBK-Casinos akzeptiert. Der Unterschied: Twint zieht das Geld vom verknüpften Bankkonto, nicht von der Mobilfunkrechnung.