CrownPlay Casino ist ein 2023 gestartetes Offshore-Online-Casino, das Schweizer Spielern Slots, Live-Casino und Tischspiele ohne ESBK-Bewilligung anbietet. Der Betrieb läuft über eine Offshore-Lizenz aus dem Umfeld Curaçao und Anjouan, nicht über eine Schweizer Konzession. Im Zentrum dieses Tests steht das Auszahlungstempo. Basis-Auszahlungen sind laut Anbieterangabe auf 500 Euro pro Tag und 7’000 Euro pro Monat begrenzt (Stand: Juli 2026). Zahlungen laufen über Karten, E-Wallets und Kryptowährungen; Twint ist als native Methode nicht bestätigt.
Bei der Bewertung werden außerdem ein kurzer Vergleich mit den besten Online-Casinos, die Spielauswahl inklusive Spielautomaten und Jackpots, Evolution Live Casino, die Spielsicherheit, der Willkommensbonus inklusive Umsatzbedingungen sowie die Benutzerfreundlichkeit auf einem mobilen Browser berücksichtigt. Jeder dieser Punkte bekommt weiter unten einen eigenen Abschnitt mit konkreten Werten. Rechtlich bleibt der Kern klar. Ohne ESBK-Bewilligung fehlt Schweizer Rechtsschutz, der Steuer-Freibetrag greift nicht, und Spieler haben keinen Zugriff auf die ESBK-Spielsperre. Wer das akzeptiert, findet ein breites Angebot; wer volle Absicherung will, wählt eine konzessionierte Spielbank.
Überblick über Zahlungsmethoden und Auszahlung Geschwindigkeiten
Auszahlungen bei CrownPlay durchlaufen zuerst eine Prüfphase von bis zu drei Werktagen, danach hängt das Tempo von der Methode ab. E-Wallets und Kryptowährungen fliessen laut Reviews schneller ab als eine Banküberweisung. Basis-Konten stossen dabei früh an feste Grenzen.
Konkret nennt der Anbieter laut Aggregatoren ein Tageslimit von 500 Euro sowie ein Monatslimit von 7’000 Euro auf der Basis-Stufe (Stand: Juli 2026). Pro Transaktion sind bis zu 5’000 Euro möglich, und maximal drei Auszahlungen dürfen gleichzeitig offen sein. Höhere VIP-Stufen heben die Grenze auf bis zu 1’500 Euro pro Tag und 20’000 Euro pro Monat.
Ein Detail entscheidet über die reale Wartezeit stärker als das Tageslimit. Der Monatsdeckel von 7’000 Euro wirkt wie eine Bremse: Ein grösserer Gewinn fliesst nur gestaffelt über mehrere Wochen ab, selbst wenn einzelne Tage viel zulassen. Grosse Beträge brauchen also Geduld statt eines einzigen Klicks.
Bei den Methoden setzt CrownPlay auf international übliche Wege. Karten von Mastercard dienen vor allem der Einzahlung, Skrill und Neteller decken beide Richtungen ab, und Kryptowährungen wie Bitcoin oder USDT sind für Ein- und Auszahlung offen. Twint und PostFinance, die in der Schweiz üblichen Wege, führt die offizielle Zahlungsseite nicht.
| Methode | Einzahlung | Auszahlung | Typische Dauer der Auszahlung |
|---|---|---|---|
| Kreditkarte (Mastercard) | ja | teils | methodenabhängig, nach Prüfphase |
| Skrill / Neteller | ja | ja | rund 24 Stunden bis wenige Tage |
| Kryptowährungen | ja | ja | rund 24 Stunden nach Freigabe |
| Banküberweisung | selten | ja | plus 3 bis 5 Werktage |
| Neosurf / Paysafecard | ja | nein | nur Einzahlung |
Für Schweizer Spieler bedeutet das eine klare Konsequenz. Wer eine native Twint-Zahlung erwartet, wird enttäuscht und sollte mit Karte, E-Wallet oder Krypto planen. Realistisch dauert eine Auszahlung per Krypto oder E-Wallet inklusive Prüfung rund drei bis vier Tage, per Bank eher sechs bis acht Tage.
Kryptowährungen bieten dabei die breiteste Auswahl, von Bitcoin und Ethereum bis zu Stablecoins wie USDT. Sie unterliegen den gleichen Basis-Limits, umgehen aber Kartenablehnungen, die bei Offshore-Anbietern häufig sind. Gebühren und Kurswert der Coins sollten Spieler dabei im Blick behalten.
Einzahlungen und tägliche Grenzen
Einzahlungen schreibt CrownPlay bei Karten, E-Wallets und Krypto sofort gut, sodass das Spiel direkt starten kann. Eine belegte Mindesteinzahlung nennen die Quellen nicht einheitlich, weshalb der genaue Betrag vor der ersten Zahlung zu prüfen ist. Anders als bei konzessionierten Anbietern lassen sich individuelle Einzahlungs- oder Verlustlimits laut Schweizer Review nicht selbst einstellen.
Das Fehlen einstellbarer Limits ist für die Budgetkontrolle relevant. Wer feste Grenzen braucht, muss sie ausserhalb des Kontos organisieren, etwa über ein separates Zahlungsbudget. Diese Lücke wiegt schwerer als das reine Auszahlungstempo, weil sie den Spielerschutz betrifft.
KYC-Verifizierung vor der ersten Auszahlung
Die KYC-Verifizierung (Know Your Customer) verlangt CrownPlay vor der ersten Auszahlung, nicht schon bei der Einzahlung. Üblich sind ein amtlicher Ausweis, ein Adressnachweis und teils ein Zahlungsbeleg. Diese Prüfung ist der häufigste Grund, warum sich eine erste Auszahlung zieht.
Praktisch lohnt es sich, die Dokumente früh hochzuladen, statt bis zum ersten Gewinn zu warten. So läuft die Prüfung parallel und verzögert die Auszahlung nicht zusätzlich. Wer das aufschiebt, addiert die Verifizierungszeit oben auf die dreitägige Prüfphase.
Registrierung und Kontoeröffnung
Die Registrierung bei CrownPlay verlangt E-Mail, ein Passwort und einige persönliche Angaben und ist in wenigen Minuten erledigt. Das Konto lässt sich sofort mit einer Einzahlung aufladen, die volle Verifizierung folgt erst vor der Auszahlung. Den Login schützt der Anbieter über die üblichen Passwort- und Sicherheitsabfragen.
Sinnvoll ist es, echte Daten anzugeben, die später zum Ausweis passen. Abweichungen zwischen Anmeldedaten und KYC-Dokumenten sind ein häufiger Grund für verzögerte Auszahlungen. Wer sauber startet, spart sich Rückfragen beim ersten Gewinn.
Spielangebot: Slots, Jackpots und Tischspiele
Das Spielangebot von CrownPlay Casino umfasst laut Anbieterangabe über 9’500 Slots und insgesamt rund 10’000 Titel von mehr als 70 Studios (Stand: Juli 2026). Den Kern bilden Video-Slots, ergänzt um progressive Jackpots und RNG-Tischspiele. Die Vollzahl lässt sich nicht unabhängig prüfen und ist als Anbieterwert zu lesen.
Video-Slots sind klassische Walzenspiele mit Bonusrunden und Freispielen. Studios wie Pragmatic Play, NetEnt und Play’n GO liefern hier den grössten Teil, ergänzt um volatile Titel von Hacksaw Gaming und Nolimit City. Für Spieler zählt weniger die reine Titelzahl als die Mischung aus bekannten Serien und riskanten Neuheiten.
Progressive Jackpot-Slots koppeln die Einsätze vieler Spieler zu einem gemeinsamen, wachsenden Pool. Der mögliche Gewinn ist gross, die Trefferquote entsprechend niedrig. Sie eignen sich als gelegentlicher Nervenkitzel, nicht als Basis für ein durchgerechnetes Budget.
RNG-Tischspiele bilden Roulette, Blackjack und Baccarat per Zufallsgenerator ab, ohne Live-Dealer. Sie laufen schneller und mit tieferen Mindesteinsätzen als der Live-Bereich. Wer den Hausvorteil klein halten will, findet in diesen Tischspielen die berechenbarsten Quoten des Portfolios.
Dazu kommen Sofortspiele wie Rubbellose und Crash-Games. Diese Formate entscheiden in Sekunden und brauchen keine langen Runden. Sie sprechen Spieler an, die kurze Sessions statt langer Slot-Serien bevorzugen.
Bei der Auswahl hilft ein Blick auf die Auszahlungsquote (RTP) des einzelnen Slots, die der Anbieter je Spiel ausweist. Höhere Werte bedeuten langfristig weniger Verlust pro Einsatz, garantieren aber keinen kurzfristigen Gewinn. Konkrete RTP-Angaben gehören auf der Spielinfo geprüft, nicht aus Werbeversprechen übernommen.
Live-Casino mit echten Dealern
Das Live-Casino von CrownPlay wird laut Reviews von Evolution und Pragmatic Play Live bereitgestellt, den führenden Studios für Echtzeit-Tische. Gespielt wird per Video-Stream gegen einen realen Dealer statt gegen einen Zufallsgenerator. Das unterscheidet den Bereich deutlich von den RNG-Tischen.
Das Angebot deckt die klassischen Formate ab und ergänzt sie um Show-Elemente:
- Live-Roulette in mehreren Varianten mit sichtbarem Kessel.
- Live-Blackjack und Baccarat mit realen Karten am Tisch.
- Game-Shows als Mischung aus Glücksrad und Quiz-Format.
Die Tischlimits reichen von niedrigen Einsätzen bis zu High-Roller-Tischen, je nach Anbieter und Uhrzeit. Wer gezielt günstig spielen will, filtert nach Mindesteinsatz, bevor er einen Live-Tisch betritt. So lässt sich das Budget auch im Echtzeit-Bereich kontrollieren.
Für die Praxis heisst das: Live-Tische bringen Atmosphäre, verlangen aber höhere Mindesteinsätze und laufen im Tempo des Dealers. Spieler mit kleinem Budget fahren mit RNG-Tischen günstiger. Fans echter Dealer-Interaktion finden hier dagegen den klaren Mehrwert.
Sicherheit, Fairness und Zertifizierung
Die Sicherheit bei CrownPlay Casino stützt sich auf technische Standardmassnahmen, nicht auf Schweizer Aufsicht. Die Website nutzt laut Reviews eine SSL-Verschlüsselung für die Datenübertragung, und die Spiele laufen über Zufallsgeneratoren. Eine Kontrolle durch die ESBK entfällt jedoch, weil der Anbieter offshore arbeitet.
Für die Fairness verweist CrownPlay laut einzelnen Reviews auf eine RNG-Prüfung durch das Testlabor eCOGRA. Ein öffentliches Prüfsiegel lässt sich nur auf der Anbieterseite selbst kontrollieren, nicht über ein unabhängiges Register. Diese Angabe ist daher als Anbieter-Aussage mit Vorsicht zu lesen.
Unabhängig vom Anbieter geben die mathematischen Hausvorteile eine verlässliche Orientierung, wie fair ein Spieltyp im Schnitt ausfällt:
- Europäisches Roulette: rund 2,7 % Hausvorteil dank nur einer Null.
- Amerikanisches Roulette: rund 5,26 %, weil eine Doppelnull hinzukommt.
- Blackjack: rund 0,5 % bei 3:2-Auszahlung und Grundstrategie.
- Baccarat: rund 1,06 % auf die Bankhand.
Diese Werte gelten spielweit, nicht speziell für CrownPlay, helfen aber bei der Auswahl. Wer den Hausvorteil klein halten will, spielt eher Blackjack oder Baccarat als Roulette mit Doppelnull. Ohne ESBK-Aufsicht trägt der Spieler die Prüfung der Seriosität stärker selbst.
Willkommensbonus und Umsatzbedingungen
CrownPlay wirbt laut Anbieterangabe mit einem Einzahlungsbonus von rund 100 Prozent plus Freispielen; der genaue Betrag schwankt je nach Quelle und Zeitpunkt (Stand: Juli 2026). Entscheidend für den echten Wert ist nicht die Prozentzahl, sondern die Umsatzbedingung dahinter. Diese liegt bei rund dem 30- bis 35-fachen des Bonus.
Ein Rechenbeispiel macht die Bedingung greifbar. Bei einer Einzahlung von 100 Euro und einem Bonus von 100 Prozent entstehen 100 Euro Bonusguthaben. Bei einer 35-fachen Umsatzbedingung auf den Bonus bedeutet das 3’500 Euro an Einsätzen. Bezieht sich der Umsatz auf Einzahlung plus Bonus, sind es rund 7’000 Euro, bevor eine Auszahlung möglich wird.
Nicht jedes Spiel zählt dabei gleich. Slots tragen meist zu rund 100 Prozent zur Umsatzbedingung bei, Tisch- und Live-Spiele oft nur zu 10 bis 20 Prozent. Wer den Bonus mit Blackjack freispielen will, braucht damit ein Vielfaches an Einsätzen gegenüber reinem Slot-Spiel.
Auf Bonusgewinne setzen viele Anbieter zudem einen maximalen Auszahlungsbetrag, den es vor der Aktivierung zu prüfen gilt. Ein hoher Prozentsatz nützt wenig, wenn ein niedriger Max-Cashout den Gewinn deckelt. Diese Klausel entscheidet oft stärker über den Wert als die Bonushöhe selbst.
So aktivieren Spieler den Bonus in der Regel:
- Konto registrieren und die Bonusoption vor der Einzahlung wählen.
- Den Mindestbetrag einzahlen und das Guthaben gutschreiben lassen.
- Die Umsatzbedingung innerhalb der Frist überwiegend mit Slots erfüllen.
Der praktische Rat lautet, den Bonus nur zu nehmen, wenn das eigene Budget die nötigen Einsätze realistisch deckt. Andernfalls bindet der Bonus die Einzahlung, ohne dass eine Auszahlung in Reichweite kommt. Für vorsichtige Spieler ist ein Start ohne Bonus oft die klarere Rechnung.
VIP-Programm und Treuestufen
Über den Willkommensbonus hinaus führt CrownPlay ein mehrstufiges VIP-Programm, das Einsatzvolumen mit höheren Stufen belohnt. Mit steigender Stufe wachsen laut Reviews die Auszahlungsgrenzen, etwa bis 1’500 Euro pro Tag auf der höchsten Ebene. Zusatzangebote wie schnellere Bearbeitung oder Reload-Boni kommen je nach Stufe hinzu.
Für Gelegenheitsspieler bleibt der VIP-Effekt gering, weil hohe Stufen viel Umsatz verlangen. Vielspieler profitieren dagegen vor allem von den höheren Limits, die den Monatsdeckel spürbar lockern. Der reale Wert des Programms hängt damit direkt am eigenen Einsatzniveau.
Mobile Nutzung: Browser statt native App
Die mobile Nutzung von CrownPlay erfolgt laut Reviews über den Browser, nicht über eine native App aus einem App-Store. Die Website ist für kleine Bildschirme angepasst und lädt direkt über die mobile Adresse. Ein Download entfällt damit vollständig.
Für Spieler hat der Browser-Weg zwei Seiten. Positiv ist, dass keine Installation nötig ist und Updates automatisch greifen; negativ, dass eine App mit Push-Funktionen und Offline-Komfort fehlt. Auf aktuellen iOS- und Android-Geräten laufen Slots und Live-Tische im Browser dennoch flüssig.
Funktional deckt die mobile Version die wichtigsten Aufgaben ab: Einzahlung, Spielauswahl, Auszahlung und Kontoverwaltung. Wer viel unterwegs spielt, verliert gegenüber der Desktop-Variante wenig, sollte aber eine stabile Verbindung für Live-Streams einplanen.
Kundenservice und Erreichbarkeit
Der Kundenservice von CrownPlay ist laut Reviews rund um die Uhr über Live-Chat und E-Mail erreichbar. Der Live-Chat gilt als schnellster Weg für Fragen zu Konto, Einzahlung oder Verifizierung. Eine deutschsprachige Betreuung ist nicht durchgängig garantiert und sollte im Zweifel vorab getestet werden.
Für Schweizer Spieler zählt beim Support vor allem die Auszahlungshilfe. Da keine ESBK-Schlichtung greift, ist der anbietereigene Support die erste und oft einzige Anlaufstelle bei Streit um eine Zahlung. Ein Test des Chats vor der ersten Einzahlung zeigt schnell, wie belastbar die Betreuung ausfällt.
Unabhängige Beschwerdestellen fehlen im Offshore-Rahmen weitgehend. Wer ein ernstes Problem hat, kann sich an Review-Plattformen wenden, hat aber keinen Schweizer Rechtsweg. Diese Grenze gehört zur Gesamtabwägung des Angebots.
Rechtsstatus, ESBK-Lizenzfrage und Spielerschutz in der Schweiz
CrownPlay besitzt keine Bewilligung der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) und ist damit in der Schweiz nicht legal lizenziert. Online dürfen nur konzessionierte Schweizer Spielbanken mit ESBK-Bewilligung Spieler bedienen; davon gibt es rund acht, bei bis zu zwölf Konzessionen für die Periode 2025 bis 2044. Ein reiner Offshore-Anbieter fällt nicht darunter.
Aus diesem Status folgen mehrere praktische Konsequenzen. Die ESBK führt eine Netzsperre-Liste nicht bewilligter Domains, die zuletzt rund 2’944 Einträge umfasste (Stand: Februar 2026). Nicht bewilligte Casinos werden über Schweizer Provider gesperrt, weshalb bei betroffenen Marken Spiegel- und Alternativ-Domains verbreitet sind.
Was Schweizer Spieler konkret beachten sollten, lässt sich in wenige Punkte fassen:
- Kein Schweizer Rechtsschutz: Bei Streit um eine Auszahlung greift nur der Offshore-Rahmen, keine ESBK-Aufsicht.
- Keine Steuerfreiheit: Gewinne bei nicht konzessionierten Anbietern sind einkommensteuerpflichtig.
- Keine Spielsperre: Der Zugang zur zentralen ESBK-Sperre gilt nur für bewilligte Spielbanken.
Ob eine konkrete CrownPlay-Domain aktuell gesperrt ist, lässt sich nicht pauschal sagen, da die Liste laufend wechselt und Anbieter auf Ersatz-Domains ausweichen. Für Schweizer Spieler heisst das: Der Zugang kann jederzeit wegfallen, und offene Auszahlungen sind dann schwerer zu klären. Diese Unsicherheit gehört fest zur Abwägung.
Steuerlich ist der Unterschied greifbar. Gewinne aus einer konzessionierten Spielbank sind bis zur Freigrenze von rund 1’071’000 Franken steuerfrei, laut Eidgenössischer Steuerverwaltung (ESTV). Bei CrownPlay gilt dieser Freibetrag nicht: Ein Gewinn von 10’000 Franken wäre hier voll einkommensteuerpflichtig, während er bei einer bewilligten Spielbank steuerfrei bliebe.
Beim Spielerschutz bleibt ohne ESBK-Anbindung nur die Eigenverantwortung. Als Anlaufstelle betreibt SOS-Spielsucht die anonyme Helpline 0800 040 080, rund um die Uhr erreichbar. Ein Selbstausschluss ist bei CrownPlay nur über den Support möglich, nicht über die schweizweite Sperre. Das Mindestalter für Geldspiel liegt in der Schweiz bei 18 Jahren.
Kurzverdikt und Alternativen für Schweizer Spieler
Als Gesamtbild ist CrownPlay ein spielstarkes, aber rechtlich ungeschütztes Angebot für die Schweiz. Das breite Portfolio und die Krypto-Zahlungen sprechen dafür, der fehlende ESBK-Status und die gestaffelten Auszahlungslimits dagegen. Die folgende Gegenüberstellung fasst die Entscheidung zusammen.
Dafür sprechen mehrere praktische Punkte:
- Grosses Spielangebot mit Slots, Jackpots und Live-Tischen zahlreicher Studios.
- Kryptowährungen und E-Wallets für schnelle Ein- und Auszahlungen.
- Registrierung und Start ohne Schweizer Konzessionshürden.
Dagegen stehen ebenso konkrete Grenzen:
- Keine ESBK-Bewilligung, damit kein Schweizer Rechtsschutz bei Streit um Auszahlungen.
- Monatsdeckel von 7’000 Euro auf der Basis-Stufe bremst grosse Gewinne.
- Kein Twint und keine Anbindung an die Schweizer Spielsperre.
Die ehrlichste Alternative zu CrownPlay ist keine zweite Offshore-Marke, sondern die Kategorie der ESBK-bewilligten Online-Spielbanken. Nur diese rund acht in der Schweiz konzessionierten Anbieter bieten Rechtsschutz, steuerliche Freistellung bis zur Freigrenze und Zugang zur zentralen Spielsperre. Drei Beispiele zeigen, wie dieser legale Rahmen konkret aussieht:
- Jackpots.ch gehört zum Grand Casino Baden und zählt zu den ersten bewilligten Schweizer Online-Spielbanken überhaupt.
- MyCasino.ch wird vom Grand Casino Luzern betrieben, eine etablierte Innerschweizer Adresse mit voller ESBK-Anbindung.
- Hinter SwissCasinos.ch steht die Swiss Casinos Holding mit landbasierten Häusern in Zürich und St. Gallen.
Diese drei stehen stellvertretend für den bewilligten Markt, nicht als Rangliste. Wer bewusst einen Offshore-Vergleich sucht, findet bei Curaçao- oder Anjouan-Anbietern ein ähnliches Profil wie bei CrownPlay, mitsamt demselben Nachteil beim Rechtsschutz: kein Schweizer Rechtsweg, keine durchsetzbaren Auszahlungen. CrownPlay passt damit für erfahrene Spieler, die den ESBK-Schutz gegen mehr Spielauswahl eintauschen. Wer Sicherheit über alles stellt, bleibt bei einem bewilligten Anbieter.
Fazit: Für wen sich CrownPlay Casino eignet
CrownPlay Casino ist ein spielstarker Offshore-Anbieter ohne Schweizer Absicherung, und genau daran entscheidet sich die Wahl. Die folgenden Kriterien fassen die Bewertung in ihrer Reihenfolge der Wichtigkeit zusammen:
- Auszahlung: schnelle Krypto- und E-Wallet-Wege, aber ein Monatsdeckel, der grosse Gewinne staffelt.
- Rechtsstatus: keine ESBK-Bewilligung, damit kein Schweizer Schutz und keine Steuerfreiheit.
- Bonus: rund 100 Prozent mit 30- bis 35-fachem Umsatz, wertvoll nur bei passendem Budget.
- Spielangebot: breites Slot- und Live-Portfolio als stärkstes Argument.
- Spielerschutz: nur Selbstausschluss beim Anbieter und externe Hilfe über SOS-Spielsucht.
Als praktischer Schluss eignet sich CrownPlay für erfahrene Spieler, die den fehlenden ESBK-Status bewusst akzeptieren und Wert auf Spielvielfalt sowie Krypto-Zahlungen legen. Vor der Anmeldung gehört ein persönliches Limit festgelegt und die Zahlungsmethode geprüft. Wer dagegen Rechtsschutz und Anbindung an die Schweizer Spielsperre braucht, wählt sicherer eine ESBK-bewilligte Spielbank.
Häufig gestellte Fragen zum CrownPlay Casino
Eine Auszahlung durchläuft zunächst eine Prüfung von maximal drei Werktagen, danach entscheidet die Methode über das Tempo. Krypto und E-Wallets brauchen insgesamt rund drei bis vier Tage, eine Banküberweisung eher sechs bis acht Tage. Am Wochenende können Auszahlungen zusätzlich pausieren. Ein früher Dokumenten-Upload verkürzt die erste Auszahlung spürbar.
Nein, die offizielle Zahlungsseite führt Twint nicht, und der native Support ist nicht bestätigt. Schweizer Spieler sollten stattdessen Kreditkarte, Skrill, Neteller oder Kryptowährungen einplanen.
Ja, auf der Basis-Stufe gelten 500 Euro täglich und 7’000 Euro im Monat, pro Transaktion bis zu 5’000 Euro. Höhere VIP-Stufen erlauben bis zu 1’500 Euro am Tag und 20’000 Euro im Monat. Gleichzeitig dürfen maximal drei Auszahlungen offen sein. Grosse Gewinne fliessen dadurch nur gestaffelt ab.
CrownPlay steht nicht auf der Liste, weil dahinter keine konzessionierte Schweizer Spielbank mit ESBK-Bewilligung steht. Online-Betrieb erlaubt die Schweiz nur konzessionierten Spielbanken, die eine Erweiterung ihrer Landkonzession erhalten. Ein reiner Offshore-Anbieter erfüllt diese Bedingung nicht.
Nein, der Schweizer Freibetrag gilt nur für konzessionierte Anbieter, nicht für CrownPlay. Gewinne bei einem Offshore-Casino sind laut Eidgenössischer Steuerverwaltung einkommensteuerpflichtig, ohne die Freigrenze von rund 1’071’000 Franken.
Bleibt die KYC-Verifizierung offen oder scheitert sie, hält CrownPlay die Auszahlung zurück, bis gültige Dokumente vorliegen. Meist genügt es, Ausweis oder Adressnachweis in besserer Qualität nachzureichen. Ein früher Upload verhindert, dass sich die erste Auszahlung dadurch verzögert.